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24.05.2008 - Sportabzeichen Drucken

Unser Sportabzeichen

Man was sind wir doch ungelenk

 

Die Ruhrrunner hatten sich vorgenommen, so sportlich wie wir sind, das Sportabzeichen zu erlangen.

Im Vorfeld konnte man sich die Liste mit den zu erbringenden Leistungen anschauen.

Da war mir schon klar, das wird nichts, zumindest nicht an diesem Abend.

So kam es dann auch!

  • 13.06.2008 wir versuchten es wieder!
  • 27.07.2008 einige Unerschrockene treffen sich bei Hesse

  (weiter hier…)

 

Inhalt:

1. unser Sportabzeichen

2. 13.06.2008

3. 27.07.2008 

 

 

Unser Sportabzeichen

Wir trafen uns in Schönebeck auf der Sportanlage „Ardelhütte“ und wurden von den Prüfern erwartet. Auch Ruhrrunner, die uns als Zuschauer und Anfeuerungsteam unterstützen wollten waren gekommen.

„Die wollen nur was zu lachen haben“, und zu lachen gab es wirklich viel, jeder über sich und alle über uns!!!!

Wie eine Horde Schulkinder standen wir da, waren aufgeregt und laut am Diskutieren, ob wir es wohl schaffen würden.

Plötzlich „Ruhe“, es wurde Still und wir haben zugehört wie die Aktivitäten ablaufen würden.

Nach einer allgemeinen Einlaufrunde ging es los.

Laufen können wir, das machte uns keine Probleme warum auch? Aber Weitsprung und Kugelstoßen ließen uns ins schwitzen kommen. Und so kommen wir alle nochmal zu einem Termin zusammen, wir haben noch nicht aufgegeben und Schwimmen müssen wir ja auch noch alle.

Es war lustig und wir hatten unseren Spaß.

Bis zum nächsten Termin.

 

Biene

 


Mein Sportabzeichen

 

Heute war es so weit. Mein 1. Versuch das Sportabzeichen zu erlangen.

Nach kurzer Überlegung und Durchsicht aller Eckdaten, sollte es kein Problem geben (schließlich bin ich sportlich, habe bereits einige Marathon hinter mir).

Mit Zuversicht ging ich die Sache an:

  1. 1000 Meter- Lauf (in 4:45 Minuten)
  2. Weitsprung (4 Meter)
  3. Kugelstoßen (mit einer 7,25 Kilo- Kugel, 7,25 Meter weit)
  4. 3000 Meter- Lauf (in 17:30 Minuten)

 

1. 1000 Meter- Lauf (in 4:45 Minuten)

Durch meine Lauferfahrung war mir bewusst, dass ich hier mit vollem Einsatz laufen musste. Gemeinsam mit allen Sportskollegen gehe ich an den Start. Zu Beginn wird gleich auf „Tempo“ gesetzt. Ich schaue auf meine Laufuhr, nach 200 Metern laufen wir bereits eine Pace von 3:15 min./ km.

„Hallo, bin ich Haile Gebrselassie“ sage ich mir und verlangsame sofort das Tempo. Bei den meisten der Ruhrrunner geht die Hetzt weiter.

Überglücklich und in einer, für mich hervorragenden Zeit von 4:11 Minuten, erreiche ich das Ziel.

 Es ist warm du die Sonne hatte während des ganzen Laufs von oben gebrannt. Meine Lungen brennen und ich kann nicht aufhören zu husten. Es geht mir nicht alleine so, rund um mich herum beginnt eine Symphonie aus Kehllauten.

Mareike bietet mir ein Iso- Getränk an, dass ich auch gerne entgegennehme.

 

2. Weitsprung (4 Meter)

Wir gehen gemeinsam in Richtung Sandkasten und werden von der Prüferin instruiert in welchem Bereich wir abspringen dürfen. Ich versuche zu ermitteln wo die 4 Meter- Marke ist.

„Boah, so weit vorne!“

Beim Ablauf stehen wir hintereinander, wie die Lemminge und der Erste macht sich auf den Weg in die Grube (so wie es sich anhört war es auch). Ein Fehlschlag nach dem Anderen (Schweigen über meine Leistung!).

Meine Knochen fühlen sich an, ob ich nach 70 Jahren zum ersten Mal den Rollstuhl verlassen hätte.

Nach dem 3. Durchgang hatten vereinzelte Ruhrrunner ihre persönliche Soll- Vorgabe erreicht.

Ich gehörte zu der breiten Masse der „Sandspringer“ (nichts erreicht aber die Hose voll!).

Egal, auf zum nächsten Wettkampf. „Was uns nicht umbringt macht uns nur stärker!“

 

3. Kugelstoßen (mit einer 7,25 Kilo- Kugel, 7,25 Meter weit)

Gewarnt durch den eben erst durchlebten Misserfolg sah ich mir die „Kugelstoß- Arena“ genauer an. Es lagen fünf Kugeln, in unterschiedlichen Größen und Gewichten auf dem Aschenboden. Wo war meine? Natürlich, die Letzte, Größte und Schwerste.

 Es begann wie beim Weitsprung „katastrophal“.

Jetzt war ich an der Reihe und versuchte meine Kugel aufzuheben. Sie rutschte mir aus beiden Händen und ich musste noch einmal zufassen.

„Verdammt ist die schwer!“

Wie war das noch in der Schule? (ist ja erst 35 Jahre her)

Rückwärts zum Abwurf in den Kreis stellen. In die Hocke gehen, auf einem Bein drehen und explosionsartig die Kugel nach vorne schleudern.

Theorie, Theorie, statt 7,25 Metern wurden es dann 5,60 Meter und die beiden nächsten Versuche sahen auch nicht anders aus.

Die meisten Ruhrrunner unterstützten mich mit gleichen Leistungen.

Nur sehr wenige erreichten hierbei ihre Vorgaben und der breite Rest muss in die Verlängerung.

 

4. 3000 Meter- Lauf (in 17:30 Minuten)

Dies wurde die einfachste Aufgabe. Mit einem Schnitt von 5:40 min./ km, dies entspricht einer Marathonzeit von 4:00 Std., konnte ich die Zeit erlaufen.

Nach den ganzen Fehlschlägen war dies noch ein tröstlicher Abschluss dieser Veranstaltung.

 

Fazit:

Das Wort „Sportabzeichen“ beginnt mit „Sport“, nicht mit „Laufen“.

(was bin ich für eine „schlappe Socke“ und als nächstes „Training, Training, Training, etc.)

 

Volker


 

2. Versuch am Freitag, den 13.06.2008

 

Also, Freitag der 13.

Kein gutes Vorzeichen für ein gutes Gelingen.

Egal, das Wetter war auch nicht toll, was sollte da noch schief gehen. Wir hatten den heutigen Termin ganz für uns alleine. In einer riesigen Traube von Ruhrrunner (7 Aktive) nahmen wir vom Platz besitz.

 

  • Laufen

Sabine Knieling lief die 75 Meter und musste wie die meisten Ruhrrunner in den 2. Durchgang.

 

  • Weitsprung

Meine Lieblingsdisziplin, zwar noch nicht geschafft aber immer für einen neuen Versuch gut. Hier konnte Sabine die gewünschte Weite schnell als „geschafft“ für sich verbuchen.

Anders Martin und meine Wenigkeit, wie auch beim 1. Mal war in dieser Disziplin kein Blumentopf für uns zu holen.

 

  • Hochsprung

Jetzt konnte ich meine, in der Schule erlernten, Fähigkeiten zu Rate ziehen, um die schwindelerregende Höhe von 1,15 m zu überwinden.

1. Versuch: glatter Abwurf und Gelächter auf allen Seiten. Martin macht es mir gleich und unsere Frauen kichern schon wieder.

2. Versuch: wie eine Antilope überwinde ich, fast fliegend die Latte und lande wie eine Feder auf der Matte (na so ähnlich etwa!). Martin lässt sich dies nicht zwei Mal sagen und überspringt die Höhe direkt danach. Stille, unsere Frauen sind überrascht über so viel Präzision.

 

  • Kugelstoßen

Hier müssen noch alle durch.

Kurz gesagt, geschafft hat es keiner.

 

  • Wurfball

Für unsere Frauen als Ausweichdisziplin für das Kugelstoßen gedacht. Zwischen 22 und 25 Meter sollte der Ball fliegen………….

Nach dem (war es der 100er oder 200er Testwurf?) wurde diese Disziplin abgehackt.

 

  • Steinwurf (mit Hinkelsteinen á 15kg)

Die beiden Obelix- Nachfahren Martin und Volker versuchten sich daran.

15 Kilo hochwuchten und dann mit Links werfen. WERFEN ? Ich bin froh, dass mir der Stein nicht auf den Fuß gefallen ist. Nach hilfreicher Einweisung durch die Prüfer, wie der Stein zu halten und in welchem Winkel zu werfen sei, erreichten wir gerade so unser Soll.

 

Wir haben es fast geschafft!

Nur noch 200 Meter Schwimmen sind angesagt.

 

Freitag, der 13., nicht immer ein schlechtes Vorzeichen.

 

Volker


 

27.07.2007

Biene, Christine, Wiebke und Klaus treffen sich nach ihrem Lauf bei Hesse noch im Freibad.

Kurz danach komme ich noch dazu.

Meine erste Frage gilt dem Bademeister: "Nehmen sie auch Zeiten für das Sportabzeichen?"

Zustimmung von seiner Seite und es wird direkt weiter gefragt: „Wäre dies auch heute möglich?“

Nachdem auch hier ein „Ja“ als Antwort kam konnte sich keiner mehr drücken.

An den Beckenrand und schon ging es los. Vier Bahnen in vollem Tempo und das nach 18 Kilometern laufen (nur ich hatte mich heute vorm Laufen gedrückt).

Wiebke zieht sofort vorne weg, dahinter Biene und die Männer?

Die kamen als Letztes an. Ich schaffte es gerade noch bis zum Ende und denke auch Klaus war froh darüber nicht untergegangen zu sein.

Wichtig an dieser Stelle ist nur: ALLE HABEN ES GESCHAFFT!

Das sollte doch ein Anreiz für die sein, die noch zum Schwimmen müssen.

Wir haben uns vorgenommen in Zukunft, nach dem Laufen, öfter das Schwimmbad aufzusuchen.

 

Volker

 

 

 


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