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28.09.2008 - Real Berlin-Marathon Drucken


 

35. real,- BERLIN-MARATHON am 27./28.September 2008

Berlin im Marathonrausch – Das Lauffest der Superlative feiert sein 35-jähriges Jubiläum!

Am letzten Wochenende im September steht die Hauptstadt wieder ganz im Banne des real,- BERLIN-MARATHON. Alles fiebert dem Startschuss am Sonntagmorgen um 9:00 Uhr entgegen. Ganz Berlin schwebt auf „Wolke 42195“. Die vielen Teilnehmer aus über 100 Nationen prägen das Stadtbild. Das Abenteuer Marathon in der Hauptstadtmetropole zu genießen, ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Erneut haben knapp 60.000 Sportlerinnen und Sportler ihre Teilnahme zugesagt. Insgesamt werden rund eine Million Zuschauerinnen und Zuschauer in der Hauptstadt erwartet.

 

Startnr

Name

Jahr

F1572

Bittner, Gaby

1948

23955

Reichelt, Lothar

1963

31617

Wolf, Martin

1962

F9070

Wolf, Martina

1963

  F3026

Freitag, Karin

1964

 

 

 

Haile Gebrselassie und Irina Mikitenko krönten das Jubiläumsrennen beim 35. real,- BERLIN-MARATHON mit außerordentlichen Leistungen:

 

Der Äthiopier lief als erster Athlet über die 42,195 km unter 2:04 Stunden. Nach 2:03:59 war Haile Gebrselassie im Ziel am Brandenburger Tor und hatte damit seinen eigenen, im vergangenen Jahr in Berlin aufgestellten Weltrekord um 27 Sekunden verbessert

 

 Die besten und für uns interessantesten Ergebnisse kamen von den mitlaufenden Ruhrrunnern hier ihr Bericht...


 

Berlin 2008

Nach dem Eintrag im Gästebuch bei den Neuigkeiten von Lothar am 26.09.  konnte die Fahrt endlich mit ein paar Minuten Verspätung beginnen. Gaby hatte Martina und Martin schon aufgenommen. Nach dem Eintreffen von Karin wurde auf dem Bahnsteig der Reisebeginn erstmal durch ein erstes Bild dokumentiert. Im Zug haben wir dann zunächst mit einem Sektchen auf Martins Geburtstag angestoßen und ein kleines Frühstück zu uns genommen. Für manchen war es schon das zweite :-)  Danach verlief die Zugfahrt entspannt und gelöst.

Gegen 12 Uhr erreichten wir unseren Zielbahnhof Berlin-Spandau. Nach dem Kauf eines Kleingruppen-Tagestickets fuhren wir zunächst zum Hotel Achat, wo wir unser Gepäck schon mal abgeben konnten und machten uns dann zur Vital-Messe auf, um unsere Startunterlagen zu besorgen. Viele andere Gleichgesinnte trafen wir dort, so dass wir schon von der U-Bahn-Station zum Veranstaltungsort 20 Min.zu Fuß in kleinen Schritten benötigten, obwohl es eigentlich nicht sehr weit war. In den Hallen selbst war es sehr voll, hektisch, unübersichtlich und es es gab lange Wartezeiten. Für den Rückweg zur U-Bahn haben wir dann einen Shuttle-Bus genutzt und erlebten dann unfreiwillig einen kleinen Sauna-Gang. Wer stehen musste, hatte die Gefahr Haltungsschäden zu erlangen. Nach der Stärkung beim italienischen Imbiss – klar  Nudeln.. machen doch glücklich  - und im Eiscafé ( Cappuccino und Milchkaffee), begaben wir uns am späten Nachmittag zum Brandenburger Tor. Dort konnten wir vorher zwischen Bundeskanzleramt und Reichstag das Marathon-Zentrum von außen ansehen. Auf der „Straße des 17.Juni“ bewunderten wir den Zieleinlauf der Inliner und bekamen dort das nötige Feeling für den nächsten Tag. Das 70er-Jahre Konzert mit  „The Sweet“ fand ohne uns statt, da wir zum Schlafen ins Hotel zurückfuhren.

 

Am Sonntag begann der Marathon-Tag  um kurz vor sechs mit den persönlichen, lang erprobten Frühstücksritualen (Babybrei, Stuten mit Honig oder Reiswaffeln.....) . Gegen 7:30 trafen wir am Berliner Hbf mit tausenden anderen Läufern ein. Dies war ein beeindruckendes Bild die Läuferschlange das erste Mal zu sehen.

 

 

Die Abgabe der Kleiderbeutel war trotz Weitläufigkeit des Geländes auf Grund der guten Organisation OK. Schwieriger gestaltete sich die Wartezeit vor den Dixies. Aber zum Glück bot der Tiergarten mit seinen vielen Bäumen u. Büschen genügend Gelegenheit, sich zu erleichtern.

Nachdem wir noch einige „Lustige Schleicher“ trafen, genossen wir die Atmosphäre am Start mit 40000+x weiteren Läufern bei strahlendem Sonnenschein. Beim dritten Start nach 9:00 liefen wir in Richtung Siegessäule auf der „Straße des 17.Juni“.Die Startmatten überquerten wir etwa „geschlagene“ 25 Minuten  nach Haile!!! Martina und Martin liefen voran und trennten sich bei km 13. Karin und Lothar verloren am ersten Versorgungspunkt Gaby aus den Augen. Dieses Erlebnis hatten Karin und Lothar bei 25 km ebenfalls wegen der Menschenmassen. Jedoch trafen sie sich beim 28.km wieder. Die Strecke war größtenteils eine einzige Party-Meile. An vielen Orten spielten Live-Bands oder es kam Musik aus den Boxen.

 

 

Einige Läufer waren  phantasievoll verkleidet oder hatten einen Auftrag vom Sponsoren: z.B. Samuraikrieger mit Schwert, Läufer in Sebamed-Flasche (Oberkörper), Kaiser Cäsar, Pumuckl, Englischer Ritter, Soldat mit Marschgepäck, Transvestiten, etc. Die Läufer kamen aus vielen verschiedenen Ländern, wobei besonders die Dänen  durch die Zahl der Läufer und das Anfeuern die „Rote Macht“ bildeten. Einige Kommentare, die wir hörten sind unbedingt erwähnenswert: „Bananen und Wasser sind bezahlt bis zum Brandenburger Tor. Und das nutzen wir aus!“; „Läufer haltet Euch an die Walker, die ziehen Euch ins Ziel.“;und vielleicht bekannt bei km 32 : „Nur noch 10km bis zum Ziel!“

Das Motto des Laufes : „You never walk alone“ stimmt für Berlin auf jeden Fall. Das Feld hat sich  auf der gesamten Strecke nicht aufgelöst und sogar die letzten Läufer wurden begeistert  empfangen. Gänsehaut, Schnapp-Atmung und andere Glücks-Gefühle traten beim Erreichen der Jubelmeile „Unter den Linden“ und beim Durchqueren des Brandenburger Tores ein.

 

 

Das Ziel war erreicht. Wir trafen uns am vorher vereinbarten Treffpunkt und genossen dort die wohl verdiente Massage mit anschließendem Bierchen. Ein schöner Abschluss war die Super-Finisher-Party mit der Siegerehrung von Irina Mikitenko und Haile Gebreselassie und einigen anderen schnellen Läufern. Sie wurden trotz später Stunde frenetisch begrüßt und beklatscht. Irina und Haile wirkten auf uns sehr natürlich und sympathisch und es war toll die Weltspitze mal live und so nah zu erleben. Dies könnt Ihr auch hier sehen:

 


 


Am Montag haben wir noch Sight-Seeing bei schönem Wetter in Berlin erlebt. Erst auf dem Weg zum Bahnhof trafen uns die 1. Regentropfen......

 

Unser Fazit: Super Strecke, super Wetter, super Stimmung, super Erlebnis!!!

 

Essen  30.09.08  Gaby, Karin, Martina, Martin und Lothar

 

Hier die Ergebnisse unserer Läufer:

Pl

Ak-Pl.

St.Nr.

Name

Ak

Brutto

Netto

Pace

23127

4264

31617

Wolf, Martin

M45

04:43:04

04:36:36

06:33

5361

978

F9070

Wolf, Martina

W45

04:54:26

04:47:58

06:49

25388

4656

23955

Reichelt, Lothar

M45

05:00:36

04:54:07

06:58

5742

1307

F3026

Freitag, Karin

W40

05:00:36

04:54:08

06:58

7070

104

F1572

Bittner, Gaby

W60

05:42:11

05:35:42

07:57

 


 Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) nutzte die perfekten Bedingungen mit Temperaturen zwischen 12 und 16° Celsius, Sonnenschein und kaum Wind zu einer Traumzeit: Angetrieben von rund einer Million Zuschauer stürmte sie nach 2:19:19 Stunden ins Ziel und durchbrach damit die 2:20-Stunden-Barriere. 40.827 Läufer aus 107 Nationen gingen beim größten und spektakulärsten deutschen Marathon an den Start, der mit Boston, London, Chicago und New York zu den World Marathon Majors (WMM) gehört. Der real,- BERLIN-MARATHON ist auch ein IAAF Gold Label Road Race.

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 


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