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12.05.2013 - Vivawest-Marathon Drucken

 

Der Vivawest-Marathon 2013...
... oder:  ein Debütant, ein "Marathonerprobter" ruhrrunner und die magischen 4 Stunden !

   Sonntagmorgen, 12.Mai 2013, 7:30 Uhr. Wir befanden uns auf der Hinfahrt zum Ruhrgebietsmarathon, die Scheibenwischer bewältigten kaum den Graupel-und Hagelschauer und mir wurde langsam klar, dass mein ehrgeiziges Ziel, die 4 Stunden zu knacken in weite Ferne rücken könnte, wenn sich das Wetter nicht ändern würde.

Auch Marc, der seinen ersten Marathon vor sich hatte, wirkte nicht sehr optimistisch, wobei seine Zielsprechung immer nur war, anzukommen und zu finishen. Mir war aber in der frühen Vorbereitung schnell klar, wenn ich für mich die 4 Std. als "realistisch" ansehe und das Ziel "U4" ehrgeizig anpeile, dann ist das für Marc erst recht zu schaffen.

Pünktlich mit dem Startschuss kam dann die Sonne durch und sie sollte uns auch weiter begleiten…

Von der Gelsenkirchener Innenstadt steuerten wir als erstes die Zeche Zollverein an. Als Silvesterläufer hatten wir hier natürlich "Heimspiel". Wir merkten aber bereits auf den ersten Kilometern, dass die Strecke richtig hügelig ist und der Dümptener Trainingsberg machte sich sehr bezahlt.
Marc und ich mussten uns am Anfang immer bremsen, nicht zu schnell zu werden.
5min 35sec war unser angepeilter Schnitt und wir lagen teilweise bei 4 min 55sec.
Also, einen ganzen Gang raus.
Wir erreichten die RathausGalerie in der Essener Innenstadt und durften hier zum ersten Mal am frühen Sonntag feststellen, wie schön es ist, ruhrrunner zu sein.

An dieser Stelle: Danke für die unglaubliche Unterstützung an der kompletten Laufstrecke. Nach einer Halbmarathonzeit von 01:53:28  hatte ich den ersten, richtig großen Hänger bei Kilometer 29.
Wir waren inzwischen in Bottrop angekommen und ich wusste, dass hier jeweils unsere Familien auf uns warteten.
An dieser Stelle muss ich -neben meiner Familie- nochmal ganz besonders meine Nichte Pia-Marie erwähnen, die extra mit dem Saxophon "Glück-Auf  Glück-Auf" gespielt hat. Das hat nochmal richtig Kraft gegeben.
Trotzdem merkte ich so langsam, dass der Mann mit dem Hammer auf meinen Schultern saß und den Marc wohl übersehen hatte.  Ich signalisierte ihm, dass er mich lang genug  gezogen hatte und er nun doch weiterlaufen sollte. Im Nordsternpark war dann ja nochmal die reinste ruhrrunner-Flut an der Strecke und genau das hat bei Kilometer 36 alle noch vorhanden Reserven mobilisiert und ich lief (mit dem Kerl mit dem blöden Hammer im Schlepptau) einfach weiter. Ich wusste, dass ich mit dem 4 Std - Vorhaben trotz allem, noch gut im Soll war -  habe aber richtig mit Schmerzen kämpfen müssen.
Irgendwann waren dann die 42,195 Kilometer geschafft. Marc, kam bei seinem ersten Marathon mit 3:49 Std ins Ziel
 - Herzlichen Glückwunsch !
... und ich, konnte unendlich glücklich bei 3:51 die Ziellinie überqueren und die 4 Std.-Marke (weit) hinter mir lassen.

Mein Fazit:
"Mehr Ruhrpott geht nicht!"
Ein unsagbar toller Marathon. Zwar ein anspruchsvoll, welliges Profil, aber eine traumhafte Kulisse und perfekt organisiert.
Wenn ihr mich fragt, ob das mal ein Marathon für die ruhrrunner wäre  -  ein deutliches "JA"!
Glück Auf !


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Kommentare (2)
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1. 18-05-2013 12:38
 
Nochmals Glückwunsch und danke für den schönen Bericht :)
Registriert
 
jörg3
2. 23-05-2013 12:40
 
Super gemacht, Jungs und schöner Bericht. Ich hoffe, dass sich die Veranstaltung etabliert. Das Ruhrgebiet hätte es verdient. 
VG 
Claus
Registriert
 
Claus

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