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04.05.2008 - Düsseldorf - Marathon Drucken

 


 

 

  

Strecke

 Es wurde ein neuer Streckenverlauf vereinbart.

 Die zuschauerstarke Laufstrecke führt direkt durch den Stadtkern - über die prachtvolle Königsallee und durch die berühmte Altstadt. An vielen Stellen öffnet sich der Blick auf den Rhein und die eindrucksvolle Silhouette von Düsseldorf.

Start ist am Joseph-Beuys-Ufer. Mit zwei Rhein-Überquerungen der Oberkassler Brücke und mit Zieleinlauf an der Rheinufer-Promenade wird eine Runde gelaufen. Der Nachzielbereich mit wetterfester Kleiderbeutelaufbewahrung, Massage und Wellness-Bereich, Duschen, Umkleiden und Catering erstreckt sich über den Burgplatz bis hin zum Joseph-Beuys-Ufer.

Klicke einfach auf die Karte, um den Streckenverlauf näher anzuschauen

 

Pressemitteilung bitte anklicken! 


Ergebnisse und Berichte findet ihr hier ... 

 


 

04.05.2008 – Mein Marathon

Wir schreiben 2008 im Mai, ein schöner, sonniger Frühlingstag bei ungefähren 16 Grad (und es wurde heißer).

 Düsseldorf- Marathon: der Startschuss fällt um 9:30 Uhr. Wir, Volker, Lothar, Karin; Stephan und ich – nicht zu vergessen unser persönlicher Pacemaker Yogi – starten weit hinten.

Mein Ziel: unter 5:00 Std die 42,195 Kilometer.

Wir starteten schön ruhig und versuchten so schnell wie möglich ein gleichmäßiges Tempo zu laufen (was nicht immer funktionierte).

War ich noch 2 Tage vorher skeptisch, was das Wetter betrifft (es sollten 23 Grad werden), blieb ich dann doch gelassen und lief einfach meinem Ziel entgegen. Unsere Truppe hatte während des ganzen Laufs Spaß pur. Mussten wir doch oft Zuschauer am Straßenrand oder in Cafés aus ihrem Dämmerschlaf holen. Der Spieß wurde umgedreht, wir heizten die Zuschauer mit Laola- Wellen und schönen Sprüchen an.

Wir waren zu sechst und hinten…, aber bestimmt die Lustigsten!

Ich bemerkte wie es immer wärmer wurde (gefühlte 30 Grad). Die Kilometer vergingen, dass Ziel kam näher. Viele Ruhrrunner, die nicht mit laufen konnten, haben uns angefeuert und mir wieder Mut gemacht. Immer wieder standen sie an anderen Stellen der Strecke und peitschten uns nach vorne. Mein Adrenalinspiegel stieg, dank dieser Anfeuerung und brachte mich ein Stück weiter. Das soll nicht bedeuten, dass die Düsseldorfer – ach nee, ein Vorort von Köln – uns nicht mit Applaus ins Ziel gebracht hätten.

Zwischendurch sind wir wieder schneller geworden und schwupp wurde die Bremse gezogen (von wem wohl)?

Das Ziel kam unaufhaltsam näher, ich fühlte mich immer noch gut. Kilometer 39, 40, 41 wir sind gut in der Zeit. Ich werde es schaffen unter 5 Stunden zu laufen.

Kilometer 42: 200 Meter, einen kleinen Hügel hinab, dann ist es geschafft das Ziel ist in Sicht. Ich gebe noch einmal Gas, Karin und ich sind über die Matte, die Uhr steht bei 4:54:02 Std. Wir freuen uns beide riesig, wir sind 5 Minuten schneller als geplant gelaufen.

… Danke Yogi, mit deiner Hilfe und Erfahrung haben wir es geschafft …

 

  Unsere gegenseitige Motivation hat Karin und mich zur Bestzeit getrieben. Geht da etwa noch mehr ???

Eine große Überraschung, mit Ruhrrunner- Fahne und riesen Plakat stand Peter Bachmann am Straßenrand (super, klasse, toll…).

Bestzeit, Bestzeit, Bestzeit…, ich freue mich

 

Biene


Mein persönlicher Marathontag 

Lange vorbereitet, mit dem Ziel die 4 Stunden anzupeilen, warf mich im April eine Grippe heftig zurück, so dass mein Vorhaben scheitern musste. Wie bislang in jeder Vorbereitung war es bis zum Schluss „Spitz auf Knopf“. Von dem ehrgeizigen Ziel hatte ich mich aufgrund des Trainingsrückstands sowieso verabschiedet, die hohen Temperaturen hätten mich aber auch mit entsprechender Vorbereitung von meinem Vorhaben abgebracht. Also wat soll´s.

So stand am Samstag für mich immer noch nicht fest, ob ich mit Karin, Biene, Yogi, Lothar, Volker und Stephan mitlaufen oder mich an Christine und Christian hängen (Ziel: 4:20 Std.) sollte und sehen, wie lange es bei Wärme und schlechter Vorbereitung gut geht. Zudem quälte mich seit einigen Tagen auch noch heftig der Heuschnupfen.

Nun ja, ich entschied mich für Letzteres, also die Risikovariante, und dies erwies sich an diesem Tag genau als richtig. Aber der Reihe nach:

Die ersten 15 km vergingen wie im Flug. Zwar war es beim Start schon warm, aber wir hielten uns penetrant an 6:08 Min./km und wollten abwarten, wie es beim HM aussieht. Beim HM lagen wir bei 2:09 Std. und hatten damit eine gute Minute rausgelaufen. Wir unterhielten uns - wie immer - sehr gut, genossen die Atmosphäre und unsere immer wieder an neuen Punkten auftauchenden Unterstützer. Bei km 23 (es wurde merklich wärmer) wurde Christian ruhiger, hatte ein kleines Tief und lies mich ziehen. Es ging mir gut und ich musste mich bremsen, da ich anschließend mehrere km mit 5:45 Min./km lief und wusste, dass sich das ob des Trainingsrückstands später rächen würde.

Ich erreichte Jörg, der leider verletzungsbedingt aufgeben musste, Reinhard, der mit starken Rückenschmerzen zu kämpfen hatte und Thomas, der ebenfalls wie ich keine gute Vorbereitung hatte.

Also einen Gang raus. Nun folgte ab km 28 mein Tief. Die nachfolgenden km zogen sich wie Kaugummi und ich musste versuchen, mich aus dem kleinen Loch rauszuziehen. Wenn doch nur schon die 30 geknackt wären. Ich fing an mit mir selbst zu hadern, wie ich mit dem Totalausfall in der Vorbereitung im April und bei diesem Wetter überhaupt laufen könnte. Auch das permanente Blicken auf die Uhr half nicht, sondern demotivierte, da die Uhr schon gut 700 m mehr anzeigte. Dann sah ich Andi und merkte, dass ich immer näher kam. Mich baute es merklich auf, dass ich evt. noch einige km mit einem Ruhrrunner zusammen laufen konnte. Am Getränkestand bei ca. km 33 hatte ich Andi dann eingeholt. Die nächsten km liefen dann wieder etwas besser, da wir uns gegenseitig hochzogen. Wir machten kurze Gehpausen an den folgenden Getränkeständen und versuchten dazwischen, 6 Min./km zu halten. Das gelang aber nicht lange.

Bei km 37 meldete sich am rechten Oberschenkel innen ein Krampf an (meine Lieblingsmarathonstelle) und ich lies Andi laufen, da ich zurückschrauben musste, um weiter laufen zu können. Gerettet hat mich an dieser Stelle Peter Schmalt. Er ist ein paar Meter mitgelaufen, ich bin anschließend 300 m gegangen und konnte dann die restlichen km einigermaßen bequem durchlaufen.

Im Gegensatz zum Ruhr-Marathon im letzten Jahr habe ich die letzten 4 km sehr genossen und bin mit einem breiten Grinsen gelaufen.

Letztendlich wurden es 4:21 Std. Ein Ergebnis, mit dem ich aufgrund der Vorgeschichte nicht gerechnet hätte und es hat mir auch noch verdammt viel Spaß gemacht. Rein vom Laufen her, war dies mein schönster Marathon. Auch Strecke und Stimmung haben mir gut gefallen. Leider ist es mir nicht gelungen, den zweiten Abschnitt schneller zu absolvieren, als den ersten. Aber zumindest war ich nah dran (2:09/2:12) und so hatte ich an diesem Tag wohl alles richtig gemacht, obwohl ich vorher doch ziemlich viel Schiss hatte, ob das gut gehen konnte.

So passt es auch diesmal wieder: In Düsseldorf haben die Essener schon immer gut ausgehen (alte Fußballerlehre). Dies belegen im Übrigen auch insbesondere die phantastischen Zeiten unserer Frauen.

Es hat mal wieder viel Spaß gemacht mit Euch. Danke!

 

Bis die Tage

Claus


Volker

 

Die Nase läuft und ich huste mir die Lunge aus dem Leib.

Und dann das noch, am 24.04.2008 habe ich einen Trainingslauf absolviert um festzustellen ob mein 4 Stunden- Ziel am 04.05.2008, beim Metro Group Marathon in Düsseldorf noch erreichbar ist. Ich musste feststellen, dass nach dem Lauf meine Zerrung in der rechten Wade sich wieder meldete.

Meine Stimmung ist auf ihrem Tiefpunkt angelangt. Ich werde meine Ziele ändern müssen und laufe nur noch auf „Ankommen“.

Düsseldorf wird für mich ein Genusslauf werden. Diese Vorstellung ist noch etwas gewöhnungsbedürftig, da mein Training seit einem halben Jahr auf diesen Lauf ausgerichtet war.


29.04.2008: Die Erkältung will nicht vergehen und ich huste immer noch wie wild wenn ich aufwache.

Ich muss zum Arzt! ---Dann die Horrornachricht:

„Kehlkopfentzündung“, Antibiotika, kein Laufen.

Heute versuchen alle mir nur noch aus dem Weg zu gehen. Es ist kaum zu glauben, da trainiere ich seit dem Karstadt- Marathon auf 4 Stunden und kann dann nicht starten.

.. Aber vor dem Marathon ist nach dem Marathon..

 

04.05.2008: Marathontag

Ich bin ja schon ein wenig verrückt. Gestern noch die letzten Antibiotika geschluckt und seit 2 Wochen so gut wie nicht mehr gelaufen.

 Jetzt stehe ich hier am Start mit allen Ruhrrunnern und habe tatsächlich meine Laufschuhe an.

Wetter; so schön wünscht es sich jeder in den Ferien, aber nicht bei einem Marathon. 22 Grad und die Sonne „knallt“ von oben.

Biene und Karin wollen ihre persönliche Bestzeit (PB) unter die 5 Std.-Marke bringen. Als Schützenhilfe stehen ihnen Yogi, Lothar, Stefan und meine Wenigkeit zur Seite.

Der Startschuss fällt und unsere „BANDE“ zog los. Stimmung an der Straße? Ja, von uns!

 DueM_08

Laola- Wellen, koole Sprüche („kannst du mir mal dein Fahrrad leihen?“) trugen uns über die Kilometer. 

Kilometer 39 in Sicht (Königsallee), mein Herz macht sich bemerkbar und meine rechte Wade versteift sich zusehends. Ich kann dem Tempo unserer beiden Damen nicht mehr folgen (man bin ich ein Schlappsack). Ich höre vorsichtshalber auf zu Laufen, gehe einige Schritte und sehe am Straßenrand unseren Fan- Club stehen. Ein kleines „Schwätzchen“ und dann geht es weiter in ruhigem Tempo bis ins Ziel.

Gerade noch vor der 5 Std.- Marke erreicht. Biene und Karin liegen sich in den Armen und sind im 7. Himmel.

PB, PB, PB, PB, PB, PB, PB, PB, PB, PB !!!!

Später erfahre ich dass dies nicht die einzige Top- Leistung an diesem Tag war.

Persönliche Bestleistungen von:

Wiebke, Biene, Martina, Karin, Reinhild, Detlef, Klaus, Andreas B. und Claus

 

Herzlichen Glückwunsch und das die Endorphine euch lange erhalten bleiben.

 


 

20:00 Uhr: Wir treffen uns alle im Restaurant Piccino in Borbeck. Jetzt ist „schlemmen“ angesagt und das Verbreiten von Absurditäten aus seinem Läuferdasein. Rund herum ein gelungener Abend an dem auch diverse „Zipperlein“ nichts ändern können.

Als Anmerkung: Das Essen war auch nicht schlecht.

 

Volker

 

 

 

Höhenprofil

 

 

 

  

  

 

  DueM08_Ruhri

 


 Bitte Listennamen anklicken!

Ergebnissliste

 

 


Von insgesamt 44 Essener Startern erreichten 40 das Ziel, 4 Teilnehmer  mussten leider aufgeben.  Während die meisten Essener Teilnehmer in der zweiten Hälfte mehr oder weniger langsamer waren, gelang es lediglich  Karin Freitag, Sabine Klingebiel (beide Ruhrrunner Essen, beide neue PB), Gerd Fischer (LT Haumannplatz Essen), Thorsten Kanders (FC Stoppenberg Essen) und Björn Tertünte (MTG Horst Essen) im zweiten Abschnitt schneller zu werden. Schnellster aus Essener Sicht war Muharrem Yilmaz (2:46:57 Std, Ayyo Team Essen), der allerdings als Tempomacher für Sonja Oberem  gestartet ist.  Schnellste Frau war Wiebke Bevers (3:55:00 Std, Ruhrunner Essen). Neben Muharrem Yilmaz  waren Khalid Ghazi (2:48:08 Std, TuSEM Essen), Abdelbbar Rahmani (2:53:17 Std (neue Bestzeit), TuSEM Essen), Gützel Tekgül (2:58:04 Std, Ayyo Team Essen e.V.), Björn Tertünte (2:58:20 Std, MTG Horst Essen), Christoph Weiß (2:58:30 Std, MTG Horst Essen) die enizigen Essener, die unter 3 Stunden blieben.

Khalid Ghazi

 

 

 

 

 

 

 

 


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